Mod,Ska und Skinheads

Alter Artikel aus dem Sounds Magazine. Januar1/80

"Herzlichen Glückwusch Pauline!" Der Manager der Two-Tone-Tour heißt Rock Rogers. Er trägt einen kleinen Strohhut im Stil der alten Ska-Mode, den "Blue Beat Hut" und ein breites Grinsen. Pauline sitzt ruhig in dem 60er Jahre-Sessel des schmierigen Motels, hat ihre schicke schwarze Jersey-Damenhose an und ist heute 26 geworden.

Von Vivien Goldman
Sie hat's nicht nötig rumzuspringen, obwohl sie ziemlich aufgeregt ist, daß ihre erste Single mit ihrer Band Selecter, "On my radio", Nummer 26 in den britischen Charts ist, ein netter Zufall.
Eine Woche später featuret "Top of the Pops", eine der meistgesehenen Popsendungen des englischen Fernsehens zwei der drei Bands der Two-Tone-Tour: Die Specials und Madness. Die Twon-Tone-Verrücktheit (Madness) hat Großbritannien überflutet, eine Flutwelle optischer Stilisierungen. Schwarze Sonnenbrillen werden zusammen mit den kleinen Strohhüten getragen, es gibt altmodische Two-Tone-Anzüge mit langen Jacketts, und überall schwarz und weiß sind die Farben des gesamten Two-Tone Kunstwerks. Die Kombination symbolisiert die grosse Wichtigkeit des in Coventry ansässigen Two-Tone-Labels und des ganzen Ska-Revivals, das diese Meisterkopierer hervorgerufen haben.
Die Specials sind sechs Weiße und zwei Schwarze. Das "British Movement", der extreme rechte Flügel der englischen faschistischen "National Front" mit massiver Anhängerschaft unter Englands jungen Skinheads, mag die Specials sehr. Sie nennen die Specials "The Specials Plus Two". Alles klar? Und Selecter, mit zwei Weißen und sechs Schwarzen werden "Selecter Plus Six" geannt. Ein kaputter Spaß, aber es ist nötig, ihn hier aufzuführen, denn er erklärt, warum der geistige Inhalt von Two-Tone ein entscheidend optimistisches Element in der unheilvollen Politik Englands ist. Die Gewalt der "National Front" und des "British Movement" vergiftet zuviele Konzerte und zwar regelmäßig, daß, falls die Briten nicht aufpassen, politische Gewalt, Konzertbesuche zu einem ständigen Wagnis machen könnten.

Eloquenter Jazz
Von den drei Two-Tone-Bands ist Madness die einzige ganz weiße Gruppe. Suggs, ihr Leadsänger bellt scheinbar zusammenhangslose Phrasen über den zerhackten Ska-Rhythums, den die Jungs von alten Jamaikaplatten aus den 60ern abgeguckt haben. Er erinnert sich: "So 1974 gingen 'ne Menge von uns los und ließen sich ihr Haar zurechtstutzen, weil wir nämlich gehört hatten, daß die Skins Reggae hören. Die Skins waren ne' Clique von Leuten, die zusammen rumhingen und versuchten, elitär zu sein und die raresten Raritäten zu haben. Als ich noch jünger war, bin ich mit 'ner Menge "British Movement"-Kids zur Schule gegangen, die nachmittags durch die Straße zogen und "Paki-bashing" spielten (ein englisches Wort, das soviel wie "Asiaten verprügeln" heißt, übrigens ein traditioneller "B.M."-Zeitvertreib.) und wenn du so 12 oder 13 bist, weißt du verdammt nicht, was los ist. Alle Kids aus deiner Nachbarschaft machen mit, und es ist ein guter Spaß. Dann wirst du 17, 18 und du besuchst die Jungs zu Hause und da haben sie dann alle diese Union Jack-Jacken und "British Movement"-Hemden an, und das ist dann schon unangenehm. Es gibt 'ne Menge BM-Leute, die ich kannte als ich jünger war, und sie waren alle irgendwie – na … Typen. Sie haben einfach nichts anderes gehabt, die leben alle für das Dritte Reich." Sugsy stimmt mir zu, daß es die größte Blödheit überhaupt ist, wenn die Two-Tone-BM-Anhänger Reggae (also schwarze Musik) mögen, obwohl sie vorgeben, Schwarze zu hassen.
Es ist leicht zu verstehen, warum der Ska-Sound die britische Nation überschwemmt hat. Seine spröde, zerhackte Schnelligkeit, unterbrochen von eloquenten Jazz-Trompetensolos, paßt eher zu den an Speed und Amphetaminen interessierten jungen weißen Rock'n'Rollern als die mehr schlaffen Rhythmen des Reggae. Und das Thema des Ska ist gewöhnlich nicht so Rastareligiös oder so schmerzhaft sozialpolitisch bewußt wie die meiste zeitgenössische Reggae-Musik.
Unter den Two-Tone-Bands haben die Specials bisher einen lobenswerten Enthusiasmus im Besingen von sozialen Themen gezeigt. Sie behandeln die Nachlässigkeit bei der Empfängnisverhütung, unüberlegte Teenager-Hochzeiten oder die Notwendigkeit der Solidarität einer Rasse untereinander. Sie haben ihre Begeisterung für die Original Ska-Musik sehr deutlich gemacht, als sie den Ska-Posaunisten Rico Rodriguez (ein Jamaikaner, der zusammen mit den legendären Skatalites den Ska-Sound prägte, bevor er in den 60ern nach England ging) mit auf ihre Tour nahmen und ihn groß auf ihrer Single vermerkten. Sein honigsüßer Bläsersound ist in der Tat ein wichtiger Bestandteil der Specialsmusik.
Unglücklicherweise vergessen die Specials ihre radikal linke Haltung offenbar, wenn sie Songs wie "Silly Bitch" anstimmen – eine altmodische Beschimpfung der Frau in Rolling Stones-Manier mit der entlarvenden Textzeile "I love you but you're just a little bitch". Während einer Show auf diesen Punkt angesprochen, blamierte sich der Leadsänger der Specials gründlich, als er einer ärgerlichen Feministin antwortete: "Die Frauenbewegung? Die sind doch nur ein Haufen verrückter Huren!" Hoffentlich werden die Specials noch was dazulernen.

Stakkato-Ska
Die Two-Tone-Band, die von den meisten Leuten als die interessanteste unter den dreien bezeichnet wird, ist "Selecter". Pauline, die Frau im Vordergrund bei Selecter, war vorher Röntgenassistentin und ist heute die aufregendste, unbefangenste schwarze Künstlerin, die ich bisher sehen konnte, mit Ausnahme von Pam Nestor. Ihr Kommentar: "Die Schwarze Musik war viel zu lange ein Männergeschäft, mit Frauen, die im Background ooh-ah sangen. Im allgemeinen wurdest du als schwarze Frau richtig zurechtgemacht, in ein Disco-Gewand gesteckt – du hast einen Single-Hit und danach wirst du vergessen. Ich hab das Spiel nicht mitgespielt und bin da ausgebrochen, vielleicht machen das auch ein paar andere Mädchen, Schwarze der zweiten Generation. Das wär stark."
Hört euch die fetzige Selecter-Single "On my radio" an, eine fröhliche Verarschung des Radioeinerleis, eine Platte, die ironischerweise in England fast non stop über den Äther läuft. Wenn man ihre erste Single beurteilt, dann haben die Selecter den Stakkato-Sound des Ska mit ihrem eigenen Stil verbunden; ich denke, sie sind diejenigen, auf die man in Zukunft achten sollte.
Hinzugefügt werden muß, daß Vivien Goldmann die Story geschrieben hat, als die Two-Tone-Tour noch vollständig durch Englands Städte rollte. Mittlerweile haben sich Madness ausgeklinkt, sind von Two-Tone weg und zu Stiff gegangen und wollen jetzt versuchen, auf eigene Faust berühmt zu werden.

Modhities; Madness und die Mo-dettes
Um das Bild vom Mod-tum zu vervollständigen, hier noch ein paar subjektive Notizen von einer London-Reise eines Deutschen, sowie dessen Liebeserklärung an die Mo-dettes.
Von Oliver Huzly
1. Ein Rückblick...
… Mods, die gabs schon vor der Sintflut (Beatles), anno 62. Das waren die Hypersmarten oder sie hielten sich wenigstens dafür; an Straßenecken stehen und höllisch gut angezogen sein und die wirklich hippen R&B-Scheiben zu hören, Sol Burke, Ben E. King und dieses Zeug, das man Ska nannte und das meistens auf dem alten Island-Labrl erschien: meet Prince Buster, sei Al Capone und scheiß auf deinen Job und deine Alten etc…
Ska, das war schon was, der Reggae-Vorläufer, härter, schneller, fröhlicher: stylish rebels. Für die schwarzen Jamaikaner auf allen Inseln bedeutete es was, war es wichtig: pride in the jungle.
"Hier bin ich, und ich bin stolz wie ein Tiger, und du wirst mich nicht los wie einen tollen Hund!" (abgesehen davon buchstabiert man das Alphabet des Macho Mann)
Diese düsteren Schwarzen waren wirklich sharp; sie scherten sich einen Dreck um die Antipathie, die man ihnen entgegenschleuderte und tanzten Selbstbehauptung, Überleben…
Das gefiel den unterernährten, frustrierten Britboys, und es spielte keine Rolle, daß es für sie eine Sache von Stil ohne Revolte war. Sie schmissen Tabletten jeder Art wie blöd, hingen in Gruppen rum, haßten Rocker und die Stones (weil die Stones in ihrer klassischen Dekadenz unerreichbar waren), und dann prügelten sie sich ein paar Mal in aller Öffentlichkeit mit den Rockern, was nun wieder die Mods bei der Allgemeinheit unbeliebt machte, etc.
Die meisten Mods wurden dann auch ziemlich schnell Hippies, und die, die ihre Rolle als real mean tough guys unbedingt bestätigt sehen wollten, landeten im Zuchthaus, nachdem die auf den einen oder anderen mit Stilett oder Knarre losgegangen waren…
Die Who waren schon Post-Mods.

2. Einmal Retour in die Sechziger, bitte
Keine Frage, Punk wollte was, stellte Werte in Frage, erwartete von jedem einzelnen etwas: Dynamik, ging in die Knie und hat erfolgreiche Nachwirkungen. Die Reaktion im eigenen Block ließ nicht lange auf sich warten. Zuerst kamen die Pocken: Powerpop! aber der verlief harmlos; es war einfach zu nichtig, es fehlten sogar die Illusion von Wichtigkeit, keine der Gruppen konnte sich halten und von Tonight bis zu den Boyfriends gehörten sie auch allesamt auf den Schrott. Selbst in diesem Haufen von Tralala-Müll gelang es einer Gruppe noch, negativ aufzufallen. Sie hießen Neon Hearts, und zwei von ihnen formen heute den Nukleus von Secret Affair, einem der führenden neuen Mod-Acts.
Mod ist die Pest. Ich hasse es. Mod vereinigt eine ganze Menge von dem, was ich irrigerweise für verschrottet gehalten hatte. Man trägt britische Flaggen, flüchtet sich in billige Hurra-Hurra-Erlebnisse und Rolle ist Trumpf: boys will be boys, Mädchen sind Mädchen und haben gefälligst nett auszusehen und die Männlichkeit zu bewundern. Mod ist totaler Identitätsverlust; Applaus für den Führer, wir bleiben anonym. Die Jam zogen sich an wie Mods, idolisierten die Who & R&B und sind schlicht und einfach toll. Die Neo-Mods lieben die Jam. Sie sehen in ihnen die Anführer dieser neuen Sache, aber es ist eine einseitige Liebe…Paul Weller: "Wir kamen mit dem Punk & wir bleiben dabei."
Recht hat er etc.

3. Sonderangebot! Einmalige Gelegenheit: Thron zu vergeben
Secret Affair wären da nur allzu gerne bereit. "Take me to your leader!" usw. predigt ihr Sänger zum musikalisch wirklich ereignislosen Inzest zwischen Bobby Vee und infantilem Smallest Faces Überschwang zusammengenommen so erregend wie lauwarme Cola. Ich für meinen Teil finde, man sollte sie prügeln, besonders den Sänger… Das Schlimme daran ist, Mod ist so absolut bürgerlich: man wahrt die Tradition in musikalischer wie sozialer Hinsicht und ersetzt die Aktivposten des Punk wieder durch Konsumstatussymbole wie Vespas, Fred-Perry-Hemden & "heiße Scheiben". Es ist also wichtig, viel Geld auf Kleidung, Platten usw. zu verwenden, will man dazugehören, was indirekt heißt, daß es wichtig ist, Geld zu haben. Wenn der Cliche-Punk on the dole war/ ist, arbeitet der Cliche-Mod als Bankclerk. Was bleibt, ist pure Alibi-Funktion für das Stehkragen-Proletariat: man hat bereits einen Platz in der Gesellschaft (zwar wolkig, aber immerhin), den man nicht aufs Spiel setzt, aber nach Feierabend wird einer draufgemacht, d.h. man spielt den Rebellen. Mod ist statisch: "denn sie wissen nicht, was sie tun." Gemein wirds dann, wenn die Gruppen von Dynamik singen, z.B. "Time for action" von Secret Affair oder "You need wheels" von den Merton Parkas. Das ist Verdummung; aber meistens beschränken sie sich eh drauf, ihre omnipotenten SS (Statussymbole zu celebrieren, wie "Kings Road" von Siquire etc.
Wer die Achtziger überleben will, muß genau wissen, wer er ist, was er will und wo er sich befindet; er muß selbständig denken und sich verändern können. Die Mods werden nicht überleben. Gott sei Dank.

4. Madness versus the Selecter
Ska habe ich bereits erwähnt, wer sich einen Eindruck verschaffen will, sollte sich die Island-Compilation INTENSIFIED zulegen. Es lohnt sich, auch weil man die Wurzeln des Reggae zurückverfolgen kann. Da sind Jazzeinflüsse und vor allem Dingen der schwarze R&B aus New Orleans, scharf akzentuiert und soulful. Es ist so ziemlich das einzig Positive an der ganzen Modsauce, daß diese Wurzeln wieder Beachtung fanden…die Gruppen, die Ska mit Punk aufarbeiteten, gehören nicht zum Mod, aber sie wurden dadurch populär.

a) Madness
…"Skinhead,Skinhead" schallen fanatische Rufe durch den übervollen Electric Ballroom. Echo & the Bunnymen haben gerade zwei Stücke gespielt. Sie sind großartig, agil und seltsam, schichten monotone, hypnotische Riffs über Melodien, die an Arthur Lee's Love erinnern. Sie kommen aus Liverpool, sind modern und tragen keine Madness-Badges. Tja, vielleicht die Hälfte aller Skinheads sind schwachgeistige, fette Monster mit Hakenkreuzen, und die sind heute abend vollzählig vertreten. Madness ist ihre Gruppe und nichts anderes. Sie stürmen die Bühne, Echo & The Bunnymen geben auf. Das Publikum ist ruhig, obwohl die Skins in der Minderzahl sind: "Hey, wir sind Mods, wir wollen smart sein, eine gute Zeit haben und tanzen, die Skins sind okay, ist mir auch egal."
Dann spielen Madness, und sie bringen all die alte Anmache und Booker T. Riffs im beschleunigten Ska-Rhythmus. Ich finds langweilig, aber die Skins und Mods lieben es. "Fuck art, let's dance!" verkündet das Madness Plakat. Heißa, es lebe die Beliebigkeit.

b) Selecter und Specials
Stay tuned. Beide sind einen Extra-Artikel wert, beide sind gut auf Platte und Giganten im Konzert, beide haben weiße Gitarreros, die die skanking machine mit ihrem Punk-beeinflußten Stil zu interstellarer Power antreiben… Sie sind nicht Mod, gar nicht, nur ein kompletter Adrenalinrausch und ganz bestimmt kein Revival, nein, eine notwendige Fusion, die nichts mit Nostalgie zu tun hat. Rock'n'Roll: Schwarze und Weiße; unnachgiebig, keine Diskussion.

5. Mo-dettes

Mh…Mo-dettes, nichts zu tun mit Mod, sondern mit a la mode: up to date, auf der Höhe, auf Draht. Noch ein Mädchenquartett. "Schnell, laut und hübsch" (NME). Jane am Baß, Kate an der Klampfe, June an den Drums (Big Beat) und Ramona, die singt. Es wurde aber auch Zeit! etc. p.p.
"Wir sind jetzt ungefähr sechs Monate zusammen und sind schon ganz schön oft aufgetreten." Kate ist die einzige, die ihr Instrument länger als ein Jahr spielt, und nach längerem Hin und Her sind jetzt auch mal wieder alle ohne day-time-job und überhaupt wollen sie der Gruppe jetzt alle erdenkliche Kraft widmen!
Sie besitzen keine Anlage, aber das sollte sich bald ändern: "Wir machen jetzt eine Single mit Rough Trade und das Geld davon wird in Equipment angelegt. "Wenn man keine Instrumente und kein PA hat, leiht man sie sich eben. Die Mo-dettes: vier Personen; Persönlichkeiten, etc.
"Wir haben keine Botschaft an den Mann zu bringen oder ein Projekt zu verkaufen, wir sind nicht neutral oder uninteressiert an dem, was um uns herum passiert." Ich finde, bands wie die Pop Group machen es sich zu einfach. Sie beanspruchen die absolute Wahrheit für sich, und alles geht verloren im riesigen prätentiösen Versuch, das "Universum" zu verramschen (auch wenn die Musik phänomenal ist). Die Mo-dettes sind keine Heilsbringer, ja nicht einmal unbedingt einzigartig, aber positiv symptomatisch für die Entwicklung des R&R in unserer Zeit, sind (über)lebenstüchtig und forcieren ihre Entwicklung nicht verkrampft schematisch, aber in vollem Bewußtsein und natürlich.
Mo-dettes: stolz, stürmisch, rege, asymmetrisch und peripher und da ist Adrenalin, positive Energie, sind auch Geburtagskinder: bei jedem Auftritt (ver-)kleiden sie sich aufs Neue und es macht ihnen diebisch Spaß! "Schau!" meint Jane und kruschtelt aus einer Plastiktüte einen merkwürdigen, goldglitzrigen kryptischen Pulli (arrgh); "heute Abend ein Tribute an Gary Glitter. Nie mehr einen Woche, ohne sich zu verlieben!"

6. Soundcheck, Soundcheck
…stehe ich im Raum, während June verzweifelt versucht, mit einem unverschämten Schlagzeug zurechtzukommen. Hilft aber nicht, die Trommeln sind zu hoch. Jane kann nicht umhin, sich vulcanoid den Anschein einer virtuosen Escaltion zu geben; Ramona (CH) ist ruhig… Ein Roadie schmeißt sie raus.

7. Sex&drugs&rock&roll
"… ist doch Mist, ich meine, wir nehmen keine Drogen; ich habe einfach keine Lust benebelt zu sein oder von dieser "harten Welt" zu relaxen." "Wenn ich berühmt bin, werde ich das Kokain zentnerweise mit mir herumschleppen." Ramona (1,55 m). Wir mußten uns schon viel zu lange mit der ausgefransten Idiotie vom passiven zu konsumierenden R&B abgeben: get stoned, have a good time und mach ja die Tür zu, damit kein Wind von draußen reinweht! Offen gestanden, kein großer Unterschied zu den Leuten, die sich im Bierzelt zu Heino unter den Tisch trinken. Entertainment!

8. Where's the music-dept.
Herzbruch! Drama! Steinschlag! Zehn Stücke haben sie bis jetzt: kurze; sebstbewußte Pop-Vignetten, nicht innovativ, aber bewußter, kontemporärer Pop, positiv, warm und enthusiastisch. Steckt an etc. ( schlagt halt nach im "Umgangswörterbuch des kleinen Rockblablas")…

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Barcelona Street Art 2011 - ?

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